Hanau Schloss Philippsruhe

Die Geschichte

Das am Main gelegene Schloss Philippsruhe ist das älteste nach französischem Vorbild erbaute Barockschloss östlich des Rheins. Baubeginn war 1701 initiiert durch den Namensgeber Graf Philipp Reinhard von Hanau (1664- 1712). Vorbild für den Bau war das Lustschloss Clagny bei Paris.

Mit dem Bau wurde der in Frankreich geschulte Architekt Julius Ludwig Rothweil betraut, der wenig später jedoch vom Pariser Baumeister Jaques Girard abgelöst wurde. Graf Philipp Reinhard verstarb 1712 noch während der Bauzeit. Sein Bruder Johann Reinhard III., als letzter Graf von Hanau, vollendete den Bau. Die späteren Besitzer, die Landgrafen von Hessen-Kassel, nutzten Schloss Philippsruhe überwiegend als Sommerresidenz. Später wurde es von 1764-1785 Hauptsitz des Erbprinzen, der souveräner Graf von Hanau war.

Im Zuge der Besatzung durch Napoleon wurde Schloss Philippsruhe von Napoleon an dessen Schwester Pauline Fürstin von Borghese verschenkt. Nach dem Ende der Besatzung wurde der Schlosspark in einen englischen Garten verwandelt, an den lediglich noch durch die erhaltenen Lindenalleen erinnert wird. Der Weiße Saal erhielt in dieser Zeit seine klassizistische Innenausstattung.

Zwischen 1875 und 1880 wurde Schloss Philippsruhe unter dem reichen Landgrafen Wilhelm von Hessen - Rumpenheim durch Prof. Meldahl aus Kopenhagen umgebaut. Seit 1993 steht der Weiße Saal und Gewölbesaal sowie die Schlossterrasse am Main Festlichkeiten und Events der gehobenen Gastronomie zur Verfügung.

Quelle: schlossphilippsruhe.de/das-schloss/die-geschichte/
siehe auch: http://www.hanau.de/kultur/museen/hanau/002821/index.html

 

Philippsruhe

Philippsruhe-Tor

Eingangstor von Schloss Phillipsruhe

Graf Philipp Reinhard von Hanau-Lichtenberg legte 1701 den Grundstein für ein Landschloss im Stil des französischen Barock - Schloss Philippsruhe. Später wurde der Bau um eine Orangerie, einem Winterhaus für exotische Pflanzen wie Orangen- und Zitronenbäume erweitert.
Im Sommer dient der Schlosspark für die bekannten Brüder-Grimm-Märchenfestspiele.

Philippsruhe

Schloss Philippsruhe

 

Hanau

Goldschiedehaus

Das Goldschmiedehaus an der Marienkirche, früher das Rathaus von Alt-Hanau.

Hanau wurde 1143 erstmals geschichtlich erwähnt und ist bekannt durch seine Goldschmiedeerzeugnisse. 1597 genehmigte Graf Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg calvinistisch reformierten Flüchtlingen aus den spanischen Niederlanden und Nord-Frankreich die Gründung einer Neustadt vor den Toren von (Alt-)Hanau. Jahrelang wurden die beiden Städte mit je einem eigenem Rathaus nebeneinander selbs verwaltet. Erst 1767 wurde die Befestigungsanlage zwischen den Städten entfernt und 1833 die Verwaltungen zusammengelegt. Auffällig an der Neustadt ist die planmäßig angelegte Stadt wie es z.B. auch in Mannheim der Fall ist. 
 

 

 

Hanauer Rathaus

Gebrüder Grimm

Das historische Rathaus der Neustadt

Denkmal der Brüder Grimm auf dem Marktplatz

 

 

Wilhelmsbad

Wilhemsbad-See

Parkanlage Wilhelmsbad mit Blick auf das Comoedienhaus

Wilhelmsbad ist einer der beliebtesten Naherholungsziele der Umgebung. Erbaut wurde die Kur-Anlage 1777 vom Erbprinz Wilhelm
von Hessen-Kassel, damals bestehend aus einer künstlichen Burgruine und einem Brunnentempel (ein in Form eines römischen
Rundtempels erbaute Karussell). Des Weiteren findet man im Park eine künstliche Schlucht mit Kettenbrücke, einen Aussichtshügel, einen künstlichen We

Wilhemsbad-Karussel

Historisches Karussell im Park von Wilhelmsbad